Aktuelles
(Mittwoch,22.02.2012)
Zurück in Deutschland!
Jetzt sitze ich hier am Computer in Heilbronn und habe plötzlich wieder ü,ä,ö und ß auf der Tastatur. Hier kommt mir alles so bekannt und vertraut vor, denoch hat sich was verändert, nicht im
Außen, sondern im Innen. Ich wunder mich über den prall gefüllten Kühlschrank, unsere dicke Katze Pauline (wo doch alle Katzen so duenn sind in Indien), freue mich ueber das
hochglanzpolierte Bad (so kommt es mir vor). So recht glauben dass ich mal kurz ein halbes Jahr weg war, kann ich es nicht. Wenn ich darueber nachdenke, dass ich innerhalb von 10 Stunden von
Indien nach Deutschland geflogen bin, von einer Kultur in eine voellig andere kommt mir das sehr absurd vor. Ueberhaupt frage ich mich manschmal, ob dass nicht alles ein wunderschoener,
intensiver langer Traum war aus dem ich gerade wieder aufgewacht bin. Meine schwarzen, hornhautigen Fersen belehren mich aber eines besseren: Ja, ich war wirklich in Indien.
(Montag,13.02.2012)
Die stolzeste Circusmama der Welt!
Es herrscht hektisches Treiben hinter der Buehne, die Gymnastikmaeddels muessen sich innerhalb 2er Programmpunkte aus ihrem Sari schaelen und ihre Circuskleidung anziehen. Vor der Buehne sitzen bestimmt 500-1000 Menschen und schauen und hoeren sich gespannt die gebotenen Programmpunkte wie Tanz, Mimikspiel, Gesang und Reden an. Das waere ja alles nicht so aufregend, wenn wir das ganze mal vorher geuebt haetten, die Uebergaenge mit umziehen, auf der extra aufgebauten Buenhe zu stehen etc. Aber nein, in Indien ist alles spontan, die Auffuehrung ist Generalprobe und Hauptprobe in einem. Die Maedchen sind total gestresst, ein seltener Anblick in Indien, ploetzlich holen sie noch extra Verzierung aus einer Ecke hervor und wollen sich das auch noch zusaetzlich anbinden. Da werde ich dann auch nervoes und ungeduldig, wie sollen sie dass in der kurzen Zeit noch schaffen? Und ich wollte ihnen doch noch ein paar motivierende Worte sagen und mit ihnen nochmal tief Luft holen, bevor es losgeht. Ich schreie:" golape!" ( Macht einen Kreis), was normal ganz gut klappt aber jetzt im Ernstfall ist jeder mit sich selbst beschaeftigt, das T-Shirt sitzt noch nicht recht, das Haarband muss noch ins Haar gebunden werden.... Nochmal: "GOLAPE!" nichts. Irgendwann kriegt Khalidasi, das 2 aelteste Maedchen einen Wutanfall und schreit laut und deutlich: "GOLAPE!" Das sitzt. Die Maedchen stellen sich in den Kreis und ich huepf einfach los, schuettel den ganzen Stress ab und die Maedchen machen mit. Sie lachen, trotzdem kann ich die Anspannung spueren. "Hey, I know that you can do that very well. You show the audience that you are powergirls. And don't forget: style!" Style, das ist das Zauberwort, das soll sie daran erinnern, dass sie sich im Rhythmus der Musik bewegen sollen, laecheln sollen, die passenden Bewegungen zur Musik die wir einstudiert haben machen sollen. Dann entlasse ich sie, gehe zum Musikpult um dem Tontechniker zu sagen, wie ich es haben will. Denn der hoert die Musik auch zum ersten Mal. Die Maedchen stellen sich in eine Reihe, die Musik startet und dann geht es los! Ich sitze da und verfolge jede Bewegung mit, ich merke, dass ich die ganze Zeit aufspringen will, sie an die naechste Figur, die naechste Bewegung erinnern will, ich gehe innerlich jeden Schritt mit. Ich erlebe das erste mal, wie es ist in der Lehrerrolle zu stecken. Bis vor kurzem war ich noch die Schuelerin, habe ich nicht gehoert wenn ich gerufen wurde, weil das Kostuem nicht sahs... Selbstsicher und souveraen wirken die Maedchen auf der Buehne, jede einzelne der 8 Maedchen weiss genau ihren Weg, was folgt. Wenn sie die Pyramieden aufgebaut haben, laecheln sie ins Publikum, das Publikum klatscht. Die Kinder freuen sich als eines der Maeddels beim Ratschlagen ein wenig aus der Bahn kommt, doch sogleich findet sie ihren Platz wieder, es geht weiter. Die Musik wechselt von "Viva la Vida" von Coldplay zu einem Song von Ska-P, einer spanischen Punkband. Jetzt rocken die Girls die Buehne, das Publikum klatscht im Rhythmus der Musik und ich kann mein Glueck nicht fassen! Ich bin so unglaublich stolz auf die Maedchen, wie gut sie das machen, wie sie auf der Buehne stehen und das Publikum mitreisen. Mein Herz pocht, ich bin immer noch aufgeregt. Bis zum Ende der Nummer! Dann renne ich hinter die Buehne, strahlend wie ein Honigkuchenpferd und umarme sie alle. Sie haben es geschafft! Die Maedels haben eine super Nummer aufgefuehrt, ein Hoehepunkt im Programm dieses abends, etwas Neues noch nie da gewesenes. Und ich bin die stolzeste Circusmama der Welt.
(05.02.2012)
Endspurt!
Am 11./12. Februar werden 25 Jahre "Bishnubati Ghosaldanga Trust" gefeiert. Seit 25 Jahren setzt sich Martin Kaempchen, ein deutscher Schriftsteller, der seit 30 Jahren hier in Santiniketan lebt, gemeinsam mit Menschen aus Indien fuer die Unterstuetzung und Dorfentwicklung der beiden Santhaldoerfer Bishnubati un Ghosaldanga ein. Im Zuge dieser Arbeit ist auch die RSV-Schule entstanden in der ich nun schon gut 5 Monate mitarbeite. Gemeinsam mit den Hostelgirls aus der Schule haben ich nach intensiver Probezeit ein kleines Circusprogramm auf die Beine gestellt, dass wir am 11. Februar auffuehren werde. Dank der grosszuegigen Spenden von Euch kann ich den Maedchen ein schoenes Kostuem kaufen und Matratzenbezuege naehen lassen, die wir dann als Unterlage nuetzen werden. Die Arbeit mit den Maedchen macht mir sehr Spass, weil sie wirklich super mitarbeiten, sehr talentiert und aufnahmefaehig sind. Und wie mir scheint haben die Maedchen auch viel Spass am Circus- jetzt nochmal mit einem ganz anderen Ansporn, mit dem Wissen, bald auf der Buehne zu stehen. Und auf einmal wollen die Hostelboys auch Circus machen! Die kurze, verbleibende Zeit erlebe ich sehr intensiv und ausgefuellt, jetzt gilt es alle angefangenen und aufgeschobenen Projekte zu Ende zu fuehren bzw. so zu gestallten, dasss die Menschen danach alleine weiterarbeiten koennen. Ausserdem besuche ich nochmal alle Freunde und geniesse die Zeit mit ihnen, die mir noch bleibt.
Ganz liebe Gruesse
Aliki
Monsumis Geschichte
Monsumi Murmu begegnet mir das erste Mal in Bautijol, ihrem Heimatdorf wo sie mit ihren Eltern und 2 aelteren Geschwistern in einer einfachen Lehmhuette lebt. Monsumi ist 10 Jahre alt, doch springt sie nicht wie ihre Altersgenossen durch die Gegend waehrend Dr. Monika die Gesundheitschecks an den Dorfbewohnern durchnimmt. Sie sitzt in einem provisorischem Rollstuhl der aus einem Plastikstuhl mit fahrbaren Gestell besteht und wartet geduldig bis auch der letzte Patient versorgt ist. Denn Monsumi ist aufgrund von Polyo von der Huefte ab gelaehmt. Sie laechelt schuechtern, scheint sich ueber den Besuch von Monika und Silvie zu freuen, die sie schon von vorherigen Besuchen kennt. Was man ihr garnicht anmerkt ist, dass sie hohes Fieber hat- eine Infektion. Monsumi verbringt den ganzen Tag sitzend oder liegend, teilweise auf hartem Lehmboden was dazu gefuehrt hat, dass sie tiefe, uebel aussehende Aufliegewunden hat.
Monika bestellt sie sofort ins Kinderkrankenhaus, Sunil der Motorrikscharfahrer holt sie am naechsten morgen mit ihrer Mutter ab. Das ist Mitte November 2011. Im Kinderkrankenhaus kuemmern sich Dr. Monika und Dr. Pheelima sowie Monsumis Mutter und die Krankenschwestern um die kleine Patientin. Die Wunden werden gesaeubert, desinfeziert und verbunden. Monsumi bekommt ausserdem ein Wasserbett, was den Druck auf die Wunden verringern soll und neue Wunden vorbeugt. Doch Monsumi ist schwach durch ihre Infektion. Bei einem Bluttest stellt man einen Haemoglobinwert (Eisen) von 6,4 fest (Normwert ist 12).
Trotz Infektion, trotz besorgniserregender Eisenwerte bleibt Monsumi stark, aeussert Wuensche und ist so wissbegierig und aufgeweckt. Bei einem Spiel zum Erlenen des Englischen ABC zeigt sie besonders viel Ausdauer und Freude. Beim Tiermemorie will sie gleich die Englischen Tiernamen mitlernen. Dieses kleine, zarte und scheinbar so zerbrechliche Maedchen ist eine Kaempferin- Monsumi will leben!
Nach mehr als einem Monat im Kinderkrankenhaus wird Monsumi entlassen. Die eine Wunde ist bis dahin noch nicht perfekt zugeheilt, die Eltern werden sich ab nun darum kuemmern und bekommen das noetige Material mit nach Hause. Monsumi freut sich schon auf ihre gewohnte Umgebung, ihre Freunde und Geschwister, die gewohnten Geraeusche. Doch nach ein paar Tagen kommt das Fieber wieder, immernoch ist Monsumi nicht ueber den Berg. Satya Narayan, der Gesundheitshelfer besorgt ein Wasserbett fuer Monsumi, dass sie nun auch zuhause 24- Stunden nutzen kann. Der Vater faehrt immer wieder ins Krankenhaus um Medikamente nach zu holen. Als wir Monsumi zuhause besuchen, erzaehlt uns die Mutter was Monsumi gesagt hat. “ Mama, wenn ich sterbe, dann will ich, dass ihr die Puppe von Monika di behaltet- ihr sollt sie niemals weggeben. Sie soll Euch an mich erinnern”.
Noch immer will sie Englisch lernen, dafuer kaufen wir ihr 2 Englischbuecher fuer Anfaenger, mit vielen bunten Bildern. Am Mittwoch sind wir dann zu ihr gegangen und haben sie ihr gezeigt, sie freut sich, wiederholt eifrig und voller Geduld die vorgesprochenen Englischen Woerter und schaut sich die Bilder dazu an. Zwei Stunden spaeter, nachdem wir gegangen sind krampft Monsumi, 4-5 Minuten lang. Das Fieber kommt auch wieder. Monsumis Vater ruft Satya den Gesundheitshelfer an, der ordnet Bluttests an. Warum sie gekrampft hat weiss keiner, ist es Vitamin B12 Mangel, Calcium oder Magnesiummangel, oder noch die Eisenanaemie?
Englischunterricht fuer Monsumi und die anderen Dorfkinder
Am naechsten Tag findet das Ernaehrungsprojekt in Bautijol statt, Monsumis Mutter kocht fuer eine hungrige Kinderbande leckeren Brei. Satya, Josefine und ich fahren auch hin um nach Monsumi zu schauen. Sie sitzt da auf dem Boden, etwas matt. Als wir anfangen einen Ball hin und her zu schmeissen lacht sie ploetzlich und freut sich unglaublich. Geschickt faengt und wirft Monsumi den Ball, wirkt lebendig und konzentriert. Danach ueben wir weiter Englischvokabeln, wir zeigen ihr ein Bild, sagen ihr den Englischen Namen und sie wiederholt fleissig. Nach und nach kommen immer mehr Kinder dazu, sie gesellen sich zu uns und lernen einfach mit. Ein paar wissen schon was “hati” (Bengali) auf Englisch heist, naemlich “elephant”.
Irgendwann kommt Monsumis beste Freundin- Probathi. Sie setzt sich gegenueber von Monsumi, nur in einem kurzen Sommerkleidchen. Dort hart sie aus, laechelt ihre Freundin an und ist einfach da. Man kann foermlich spueren wie sehr die Zwei sich moegen, wie sie sich gegenseitig Kraft geben. Weil mir beim Anblick von Probathi kalt wird, lege ich ihr irgendwann meinen Schal um. Denn die moechte ihre Freundin jetzt nicht verlassen, sie spuert wohl, dass sie hier im Moment dringend gebraucht wird. Ihr Laecheln ist wirklich wie ihr Name verraet, “ die strahlende Morgensonne” und die waermt nicht nur Monsumis Herz…
Probathi- die strahlende Morgensonne!
Monsumis Geschichte wird weiter gehen und ich bin mir sicher und hoffe so sehr, dass sie eines Tages eine selbstbewusste junge Frau sein wird. Bis jetzt hat sie noch jeden Kampf gemeistert. Von ihr kaoennen wir alle sehr viel lernen: Geduld, Durchhaltevermoegen, Hoffnung und Lebensmut!
Ich wuerde mich freuen wenn ihr an Monsumi denkt, sie mit guten Gedanken begleitet, dass sie die letzten Huerden auch noch meistern kann und bald genessen kann. Monsumi braucht jetzt jede Unterstuetzung.
Wie bei Monsumi geht es auch bei anderen Kindern in Indien um Leben und Tod. Schon ein einfacher Durchfall kann Lebensbedrohlich sein, denn viele Menschen wissen hier nicht um die Gefahr des inneren Austrocknens und versuchen so nichts zu trinken um den Durchfall zu stoppen.
Mit Aufklaerungskursen fuer Muetter, Heilkraeuterverarbeitung, Ernaehrungsprogrammen fuer unterernaehrte Kinder sowie Gesundheitschecks in den Doerfern versuchen Dr. Monika und ihr Team die Gesundheistsituation der einfachen Landleute hier um Santiniketan in West Bengalen zu verbessern. Mit dem Bau des Kinderkrankenhauses kann jetzt auch in Notfallsituationen schnell gehandelt werden und den Kindern , Muettern und Vaetern geholfen werden.
Ich wuerde mich freuen wenn ihr Euch fuer das Projekt interessiert: www.schiningeyes.de und es eventuell mit einer kleinen Spende unterstuetzt, das die Arbeit hier weiter gehen kann und noch vielen Menschen geholfen werden kann.
Spendenkonto:
Shining Eyes - medizinische Kindernothilfe und sozioökonomische
Dorfentwicklung in Indien e.V.
Konto-Nr. 15 11 48
Kreissparkasse Heilbronn
BLZ 620 500 00
IBAN: DE37 6205 0000 0001 5951 12
SWIFT-BIC: HEISDE 66 XXX
Monsumi und Probothi spielen mit einer Puppe
(19.01.2012)
Bildergeschichten
Mounsumis Mutter und Satya, der Gesundheitshelfer aus Ghosaldanga kochen fuer die hungrige Kinderhorde im Hintergrund nahrhaften, leckeren Brei. Mit Karotten, Milchpulver, Nuessen, Dhal (Linsen), Gries, Zucker und Rosinen. Viele der Kinder kommen in leichten Baumwollkleidchen zum Ernaehrungsprogramm waehrend ich 2 Pullover, Schal und Muetze trage, weil es wirklich frisch ist. Den meisten laueft die Rotznase, trotzdem sind zie unbekuemmert und vergnuegt und freuen sich auf die kommende Mahlzeit.
Das kleine Maedchen wird von seiner Mutter liebevoll und geduldig mit dem nahrhaften Brei gefuettert, die Bemalung um Augen und auf der Stirn soll zum Schutz vor boesen Geistern dienen. Ich wusste garnicht, das so kleine Maedchen so viel essen koennen- ein Zeichen das es ihr wirklich schmeckt!
Circus in Parasmani mit den Studyhousegirls. Nach einem schoenen Krippenspiel, selbst erfunden von den Schwestern und Maedchen und vor den Nachbarn und Fathers in der Umgebung aufgefuehrt, gibt es als Belohnung Adventskaffee mit Stollen und Lebkuchen. Weil es so kalt war haben wir danach alle "Musicchair" oder Reise nach Jerusalem gespielt und zum Ausklang des Tages durften alle mal die Gallionsfigur auspropieren. Mir ist dabei wohl am waermsten geworden, da ich 13 Maedchen plus Schwestern gestaemmt habe... Spass hat es gemacht und wir haben viel gelacht!
Teil des vergnueglichen Abends war auch ein wenig "Erlebnispaedagogik", sprich im Kreis auf den Knien des jeweiligen Nachbarns zu sitzen. nach ein paar missglueckten Versuchen hat es dann schliesslich geklappt- die Freude war gross.
Kochen in Parasmani gehoert zur taeglichen Aufgabe der Studyhousgirls. Manchmal gibt es jetzt sogar europaeisches Essen, wie z.B. Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder wie hier, Penne al Arabiata. Anfangs wurde meinen Kochkuensten nicht so ganz getraut, denn was die Maedchen nicht kennen, das essen sie auch nicht unbedingt. Umso mehr hat es mich gefreut, als die Kartoffelpuffer dann ploetzlich alle weg waren. Aufgegessen von hungrigen Studyhousegirls.
Jayantas Cousin ist ganzschoen frech. da er das einzige Kind in der Familie ist wird er ganzschoen verwoehnt. Sobald er eine Kamera sieht, weiss er was zu tun ist und posiert sich davor, sodass man problemlos Fotos schiessen kann. Wenn er dan seine Bilder sieht freut er sich unglaublich und moechte das alle die Bilder anschauen. Das Bild zeigt den Kleinen in Bewegung, ein Schnappschuss, der mir irgendwie besonders gefaellt und die Mentalitaet des Jungens gut wiederspiegelt. Auf dem Dorf in Jayantas Familie habe ich schon 4 wunderschoene harmonische Tage verbracht. Dort lebt die ganze Familie gemeinsam, die Menschen nehmen sich Zeit fuer ihre Gaeste und sind sehr offen und interessiert an der europaeischen Kultur.
Mein Lieblingsbaum auf dem Weg nach Ghosaldanga. Warscheinlich werde ich nicht nur die liebgewonnen Menschen hier vermissen sondern auch die schoene Fauna und Flora, die besonderen Pflanzen, Blumen und Baeume. Als Erinnerung habe ich ein Foto mit einem besonders schoen geformten Baum geschossen. =)
Liebe Gruesse aus dem vielseitigen Indien.
Eure Aliki
(12.01.2012)
Ihr Lieben!
nach einer sehr intensiven Weihnachts- und Neujahreszeit mit meinen Eltern bleiben mir jetzt nur noch 5 restliche Wochen in Indien, die ich nutzen werde um nochmal richtig im Projekt durchzustarten. Das heisst: Schule, Circus Programm mit den Hostelgirls auf die Beine stellen, 2 Mal die Woche Krankenhausbesuch um mit den Patienten zu basteln und zu spielen, Freunde besuchen und die letzten gemeinsamen Wochen geniessen!
Die Zeit geht echt rassend schnell vorbei und ich entschuldige, dass ich so selten schreibe. Meine Zeit ist knapp und die Musik im Internetcafe nervt mit der Zeit, weshalb ich immer so schnell wie moeglich fertig werden will.
Liebe Gruesse und ausfuehrliche, persoenliche Berichte gibts dann spaetestens back in Germany!
Aliki
(29.12.2011)
Einen wunderbaren, erfahrungsreichen und bereichernden Rutsch ins neue Jahr wuenscht euch Aliki aus Kalkutta. Ich hoffe ihr hattet schoene Feiertage und konntet Weihnachten
geniessen.
Happy new year!
(07.12.2011)
Ein neuer Bericht ist online!
Bildung schenken, Pate/Patin gesucht!
Jobaful wuerde gerne im Studyhouse wohnen bleiben
(05.12.2011)
Jobaful Soren ist 20 Jahre alt, studiert "Bachelor of Arts" im dritten Jahr und ist die juengste von acht Kindern. Seit ca. 2 Monaten lebt Jobaful im Studyhouse in Santiniketan. Im Studyhouse "Parasmani" bekommt Jobaful 3 mal taeglich eine ordentliche Mahlzeit, Hilfe bei ihren Hausaufgaben, Gesangsstunden sowie einen Wohnort wo Raum und Zeit zum lernen bereitstehen.
Ihre Eltern sind einfache Reisbauern und koennen von ihrem bescheidenen Einkommen die Ausbildung ihrer juengsten Tochter nicht finanzieren. Deshalb war Jobaful bis heute abhaengig von ihrem aelteren Bruder, der Geld fuer ihr Bleiben im Studyhouse aufbringen konnte. Ploetzlich jedoch hat sich der Bruder von der Familie “getrennt”, Jobaful soll wieder nach Hause, da die 350 Ropien im Monat fuer die Familie einfach nicht aufzubringen sind. Als ich sie frage, was sie machen wuerde, wenn sie die Wahl haette hier zu bleiben, sagt sie sofort: “tagbo!” Sie moechte bleiben!
Jobaful das Weiterstudieren zu ermoeglichen, heisst einer jungen Frau in Indien Zukunft zu schenken. Ich wuerde gerne jemanden finden, der sich vorstellen koennte, 6 Euro im Monat zu spenden, damit Jobafuls Wunsch wahr wird und sie im Studyhouse bleiben kann.
Fuer weitere Informationen und Auskuenfte stehe ich gerne bereit: alikihabigt@gmail.com
Es hat sich schon jemand gefunden, der die Patenschaft uebernimmt. Vielen Dank hierfuer!
(02.12.2011)
Bilder vom Zwischenseminar in Kalimpong und auf der Reise durch Darjeeling und Siliguri sind online!
Khalo- ein vom Leben gezeichneter Inder
(15.11.2011)
Khalo, der Mann auf dem Bild ist Kanikas Nachbar und kommt regelmaessig bei ihrer Familie vorbei um um einen Teller Reis zu bitten. Die hinduistischen Goetter waren ihm nicht gnaedig und haben ihm keine Kinder geschenkt, die jetzt im hohen Alter fuer ihn sorgen koennten. Seine Frau ist vor einiger Zeit verstorben und nun lebt der alte Mann alleine in einer einfachen Huette und ernaehrt sich von seiner klaeglichen Rente (400 Roupien im Monat (65 Roupien = 1 Euro) ) und von dem, was er bei den Nachbarn zu essen bekommt. Nach Kanikas Schaetzungen braucht er 50 Roupien am Tag, um 2 ordentliche Mahlzeiten einzunehmen. Sprich, er kann eine Woche von dem Geld leben, den Rest des Monats muss er bei den Nachbarn einkehren, die mit ihm ihren Reis teilen, obwohl sie oft selbst nicht viel haben. Diese Grosszuegigkeit und die Hilfsbereitschaft einem armen alleinstehenden Mann zu helfen ist wirklich faszinierend.
(06.11.2011)
Bilder zum Thema: "Studyhouse, mein indisches Zuhause" sind online!
(1. November 2011)
Ein Tag in einer Hindu Familie
Ein Bericht in Bildern
Meine Unterkunft fuer eine Nacht
Von meiner indischen Freundin Kanika wurde ich letzten Freitag zum Bhei Fota feiern in ihre Familie eingeladen. Fuer mich war es ein riesen Abendteuer fuer einen Tag in einer Hindu-Familie zu leben und den Alltag einer indischen Familie mitzubekommen.
Der Hof der Familie mit heiligem Schrein (weiss,links) und Kueche (Lehmhuette)
Die Familie Kahn, bestehend aus Vater, Mutter, Kanika sowie ihrer Schwester Mina wohnt in einem kleinen Hindu-Doerfchen nahe Ghosaldangas. Mit ihnen leben 4 Kuehe, Ziegen und eine Ente, die jeden Tag ein Ei legt.
Der Tag beginnt natuerlich mit einem guten Fruehstueck (Gugni= Kichererbsen und Kartoffeln lecker gewuerzt), das Kanika und Mina gemeinsam vorbereiten waehrend ich aufmerksam zuschaue und lerne.
Kunika und Mina bereitet mit sehr viel Liebe und Geduld das Fruehstueck vor
In indischen Familien scheint es kein Privatleben zu geben sondern man lebt mit den Nachbarn und Freunden, besucht sich, bespricht die neusten Neuigkeiten, tauscht essbares aus oder verbringt einfach nur Zeit miteinander. Sowas wie Anonymitaet scheint es hier nicht zu geben und so spaziert der Nachbar einfach wann immer er will ueber den Hof. Einerseits ist das schoen, so ein gemeinschaftliches Leben, andererseits gestalltet sich das etwas schwierig wenn man aufs Klo moechte, da es kein Klo gibt und die kleineren Geschaefte so einfach nahe an der Pumpe verrichtet werden und dann mit Wasser weggespuelt werden. Da muss man immer achtsam sein und sich beeilen...
Auch beim duschen schauen einem die Nachbarn ungeniert zu. Die indischen Menschen finden das nicht weiter tragisch nur fuer mich war es eine Herasuforderung, weil ich ja erstmal lernen muss mich in Klamotten zu duschen und dabei noch die Pumpe zu bedienen. Das ist dann besonders amuesant fuer das umstehende Publikum...
Auch duschen mag in Indien geuebt werden...
Nach so einer durchaus anstrengenden Tortur hat man sich aber wirklich ein gutes Mittagessen verdient, das von Kanika liebevoll vorbereitet wird.
Kanika schneidet Spinat aehnliches Gemuese. Im Hintergrund die Vorratskammer der Familie.
Am Nachmittag findet dann Bhei Fota statt, das Fest zu Ehren der Brueder und Schwestern. Dabei wuenschen sich Bruder und Schwester Glueck, Reichtum und geloben sich Treue und Freundschaft sowie gegenseitigen Schutz in allen Lebenslagen. Man muss wissen das in Indien die Familie noch eine sehr wichtige Stellung hat, sprich gleichzeitig auch die Lebens-Gesundheits- und Altersversicherung der Inder ist. Kanika ist die einzige Verdienende in ihrer Familie, da ihr Vater einen Unfall hatte und seitdem nichtmehr in der Lage ist als Bauer schwere Feldarbeit zu leisten. Nun fuettert sie die Familie mit ihrem kleinen Gehalt durch und zahlt die Ausbildungskosten fuer ihre Schwester. Fuer sie ist es eine Selbstverstaendlichkeit fuer die Familie zu Sorgen und obwohl sie faehig waere zu heiraten und auch schon einen "Boyfriend" hat der gutes Geld verdient, moechte sie ihre Eltern und ihre Schwester nicht verlassen. Denn heiraten heisst in den Haushalt der Familie des Ehegatten zu ziehen.
Zwar sind wir keine Geschwister, doch da ich zu Gast bin, darf ich auch den Hindu-Brauch vollfuehren und Kanika ein Freundschaftsband anlegen.
Zur Abenddaemmerung gehen die jungen Leute des Dorfes spazieren um "zufaellig" ihre heimlichen Freundschaften zu anders geschlechtlichen zu pflegen oder um einfach die Schoenheit der Landschaft zu geniessen. So sind auch Kanika, Mina und ich eine runde gelaufen um puenktlich zum Einbruch der Dunkelheit wieder daheim zu sein.
Abends gab es dann Programm im Dorf zu Ehren von Ma Khali, einer der vielen Goettinen der Hindus. Dabei versammelt sich das ganze Dorf um ein Pendel, ein kleiner Tempel der extra fuer die Puja Feierlichkeiten im Oktober aufgebaut wird. Da ich als Gast auch anwesend war, hatte ich das Vergnuegen jedes der Spiele (natuerlich nur Frauen gegen Frauen) mitmachen zu duerfen. Bei dem Versuch mit einem Streichholz soviele Kerzen wie moeglich zu entzuenden habe ich mir dann ordentlich die Finger verbrannt, weil ich den Ehrgeiz hatte zu gewinnen, da ich beim ersten Versuch klaglos gescheitert bin. Letztendlich hatten wir alle viel Spass und ich war begeistert von der Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit der Hindus!!!Es ist so schoen zu sehen in was fuer einer Gemeinschaft die Menschen hier noch leben und wie gut sich die Menschen im Dorf kennen. Natuerlich birgt das auch Komflikte aber in dem Moment haben wirklich alle gefeiert und den gemeinsamen Abend genossen.
Die Nacht haben wir drei Maedchen auf dem Boden schlafend verbracht. Um das ganze gemuetlicher zu gestallten, haben wir Strohmatten ausgelegt und Decken darueber gebreitet sowie ein Moskitonetz aufgehaengt. Dennoch wird es jetzt nachts schon ganzschoen frisch und so habe ich selbst mit Schlafsack gefroren und die am Holz knabbernden Maeuse haben auch nicht gerade zu einer Verbesserung der Schlafqualitaet beigetragen.
Trotzdem wars ein total schoener und aufregender Tag fuer mich und ich bin wirklich dankbar fuer die Menschen die ich hier treffe und die Moeglichkeit das alles zu erleben!
Liebe Gruesse und bis bald!
Eure Aliki
Sr. Luisa und ich in Parasmani, wo ich lebe
(18.10.2011)
Ein wenig Banales aus dem indischen Alltag
Habt ihr schonmal von einem “Ding” gehoert, dass gleichzeitig Klospuelung, Dusche und Waschmaschine in einem ist? So ein multifunktions “Ding” ist bei mir seit meiner Indienankunft staendig in Gebrauch und leistet treu seine Dienste. Ich muss sagen, in meinem Bad macht es sich vorzueglich und ich kann auch nicht klagen, denn wenn vieles Andere hier was man neu kauft schon nach einigen Tagen den Geist aufgibt (z.B. der nigelnagel neue Regenschirm oder die neue Jurida, eine Kombination aus lockerer Hose, knielangem Hemd und Schal), so ist dieses mysterioese Ding wirklich qualitativ hochwertig!
Und so sieht das aus:
Man glaubt garnicht wie super das ist, um z.B. Wasser zu sparen. Mit einem Eimer Wasser pro Dusche komme ich wunderbar hin! Jetzt im Moment ist es auch noch herrlich erfrischend sich mit kaltem Wasser zu duschen. Wenns dann mal irgendwann Winter wird (fuer mich ist immer noch Sommer waehrend meine Studyhousemaedchen sich schon ueber die Kaelte beschweren) muss ich mir noch was ausdenken, dass ich vielleicht auch mal in den Genuss eines Eimers mit warmen Wasser komme.
Ebenfalls von grosser Wichtigkeit ist das Moskitinetz um mein Bett. Unerklaerlicherweise bin ich zwar trotzdem immer total zerstochen am naechsten Morgen (die kleinen Vampire scheinen europaeisches Blut zu lieben) aber ich moechte nicht wissen wie es ohne mein geheiligtes Fliegennetz aussehen wuerde.
Das Essen
Ist lecker! Natuerlich (schliesslich bin ich Indien) gibts Reis, Reis und nochmal Reis… Dazu gibts aber immer ein leckeres Curry (Kartoffeln mit noch nem Gemuese und (meistens) gut gewuerzter Sosse) sowie Dhal, das ist Linsensuppe. Es faellt mir auch nicht sonderlich schwer hier Vegitarierin zu sein, da man nach einem Gang ueber den Fleischmarkt wirklich keine Lust mehr auf Fleisch, geschweige denn auf Fisch hat…
(11.10.2011)
Reflektion ueber die Armut:
(Auszug aus meinem "Tagebuch" vom So,08.10.2011 auf dem Weg von Kalkutta nach Santiniketan)
"Arme" sind auch nur Menschen mit Beduerfnissen und Traeumen. Ich glaube, ich hatte ein idealisiertes Bild von Armut, das gerade arme Menschen die rechtschaffensten und ehrlichsten Menschen von allen seien, dass sie alles teilen was sie besitzen und ihr Geld, was sie sich "erbetteln" fuer sinnvolle Dinge ausgeben. Man sagt ja "Armut macht erfinderisch" und das scheint wirklich so, bloss das dieser Einfallsreichtum manchmal auch schlecht sein kann. Armut zwingt Menschen dazu noch mitleidserregender und noch aermer ausszusehen. So habe ich auf meiner Zugfahrt von Kalkutta zurueck nach Santiniketan ein voellige nackten Jungen mit nur einem Bein gesehen und ein Kind mit einem ganz schlimmen Wasserbauch. Von Sr. Hemma weiss ich, dass es eine Gruppe von Menschen gab, die Geld gesammelt haben um dem Jungen mit dem Wasserbauch eine OP zu finanzieren. In Absprache mit der Familie wurde ein passendes Datum gefunden. Als der Tag gekommen war, an dem der Junge operiert werden sollte, war alles bereit, bloss von dem Jungen und seiner Mutter war weit und breit keine Spur. Denn fuer die Familie ist der Junge eine viel bessere Einnahmequelle mit Wasserbauch als ohne. Hier ist also die Entwicklungshilfe gescheitert, da man nicht auf die individuellen Ansprueche der Familie eingegangen ist, sondern nur das "sichtbare Leid" entfernen wollte. Es ist wirklich traurig aber wahr, das wir Menschen mehr Mitleid mit einem "verkrueppelten Bettler" haben, als mit einem "normal aussehenden Bettler". Diese Tatsache fuehr dazu, dass hier viele Kinder verstuemmelt werden bzw. ihre Krankheiten toleriert werden, da sie so einfach eine hoehere Einnahmequelle sind. Es macht mich traurig und wuetend, dass es soviele Menschen gibt, die scheinbar darauf angewiesen sind ihre Kinder zu verstuemmeln um ihr taegliches Mahl zu verdienen...
(30.09.2011)
Der erste Bericht " Welcome to incredible India" ist online!
Ausserdem gibts neue Fotos!
(23.09.2011)
Johar! (Wilkommen in Shantali)
Seit meinem letzten Kurzeintrag ist es schon ein Weilchen her und da dachte ich mir, ich melde mich mal lebend!
Zum Ende des Monats moechte ich meinen 1. richtigen Bericht schreiben, damit ihr mal etwas ausfuehrlicher erfahrt was ich hier so treibe und was ich so alles erlebe.
Irgendwie ist es unfassbar, dass ich erst knapp ein Monat aus Deutschland weg bin, weil ich schon so viel erleben und machen durfte, dass es mir vorkommt als waere ich schon Monate hier. Andererseits gehen die Tage viel zu schnell vorbei.
Im Moment bin ich wieder zurueck in Santiniketan, nachdem ich die letzte Woche in Mirga in einer Shantalschule der Jesuiten verbracht habe. In Mirga leben 100 Shantalkinder der 3. und 4. Klasse die zusaetzlich zum staatlichen Unterricht noch im Ashram selber Unterricht bekommen. Ausserdem werden Sie in darin gefoerdert ihre traditionellen Taenze und Gesaenge, sowie ihre Mythen zu erlernen und auszufuehren. Die Shantalkultur, die wunderschoenen Gesaenge und emotionallen Taenze haben mich schon laengst in ihren Bann gezogen...
So jetzt gibts Abendbrot bei uns im Studyhouse. Ich melde mich ende des Monats mit einem ausfuehrlichen Bericht!
Liebe Gruesse aus West Bengalen
Aliki
(18.09.2011)
Bilder aus Barasat, Kalkutta, Bolpur und meiner Reise nach Mirga sind Online!
Markt in Santiniketan
(09.09.2011)
Namaska!
Nach einer wunderschoenen Zugfahrt durch kultivierte Reisfelder, vorbei an kleinen Lehmhuetten mit Ziegen und Kuehen bin ich gut in Bolpur/ Santiniketan angekommen. Hier gewoehne ich mich gerade an den Tagesrythmus, lerne die Stadt und verschiedene Leute kennen und habe auch schon Bekanntschaft mit der hiesigen Affenherde gemacht. Morgen gebe ich eine Unterrichtseinheit "spoken English" fuer die Studyhousemaedchen und Ihre Englischaufsaetze habe ich auch schon korrigiert. Ich bin also gut eingespannt und fuehle mich wohl!
Liebe Gruesse aus der Universitaetsstadt Santiniketan!
Aliki
Meine Adresse in Indien findet Ihr unter Kontakt!
(03.09.2011)
Gruesse aus Kalkutta, "The City of Joy"
Hallo Ihr Lieben!
Seit Mittwoch abend bin ich jetzt in Kalkutta und bestaune diese so kontrastreiche, bevoelkerte, laute, lebendige, stinkige und bunte Stadt.
Es geht mir soweit gut, auch wenn mich die vielen Eindruecke und die extreme Armut die hier so offensichtlich ist oefters mal ueberfordern und nachdenklich stimmen. Ich bin froh so viele gute Wuensche im im Gepaeck zu haben und der Gedanke daran, dass Ihr mich innerlich begleitet gibt mir Mut und Kraft die ersten Tage mit ihren Ups und Downs durch zu stehen.
Habt Dank dafuer!
Eure Aliki
(30.08.2011)
Gut angekommen!
Hallo ihr Alle,
nach einem 9-Stunden Flug bin ich gut in Kalkutta angekommen und wurde dort von Sr. Hemma und Sister Lucy in Empfang genommen. Die naechste Woche werde ich noch in Kalkutta sein, um alles buerokratische zu regeln. Dann geht es zu meiner eigentlichen Einsatzstelle nach Bolpur. Mir geht es gut, nur fehlt mir ein bisschen der Schlaf, da es hier 29 Grad in der Nacht hat...
Gerade bin ich in Parasat, ein Nebenort von Kalkutta, in einem Studyhouse fuer junge Maedchen. Die Maedchen und Schwestern haben mich sehr herzlich aufgenommen und ich hab sogar ein eigenes Zimmer mit Bad.
Bis bald!
Eure Aliki
(28.08.2011)
Abschiedsfest:
Vielen herzlichen Dank für die guten Wünsche, die schönen Geschenke und vor allem dafür, dass ihr da wart! Es gibt mir sehr viel Kraft zu wissen, dass mich so viele Menschen innerlich mit nach Indien begleiten.
Danke!
Eure Aliki
(22.07.2011)
Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte und Interessierte!
Nach meinem Abitur führt mich mein Weg nach Indien. Schon länger verspüre ich die Sehnsucht danach, etwas völlig Anderes zu erfahren und zu entdecken. Dieser Wunsch und diese Sehnsucht werden jetzt wahr und ich freue mich über jeden, der mich auf meiner Reise welche mich nach West Bengalen in das Projekt "Shining Eyes" von Frau Dr. Golembiewski führt, begleitet.
Auf diesem Blog hast du die Möglichkeit über mein Projekt nachzulesen, Berichte mitzuverfolgen, Bilder anzuschauen. Über einen Eintrag in meinem Gästebuch oder persöhnliche Nachfragen freue ich mich.
Viel Spaß auf meiner Homepage.
Aliki
Aliki in Indien
